Reinigung der Insel im See

Die meisten 98-er wissen, dass wir vornehmlich für unsere Jugendlichen im Berta-See (veranktert in etwa vor der Clubhaus-Terrasse) eine Insel positioniert haben.

Von weitem sieht man die Auto-Hortz-Werbung; denn die Firma hat die Insel auch gesponsert. Wenn man die Insel von der Restaurant-Terasse aus sieht, wenn diese frischgeputzt wurde, ist sie schön blau.

Die Insel ist schön blau, wenn man sie frisch im See positioniert.

Nicht nur bei unseren Jugendlichen ist diese Einrichtung während der Saison beliebt.

Ganz besonders wird sie benutzt über das ganze Jahr von den Seevögeln der Umgebung, wie Möwen, einige Gänsearten, Enten und bevorzugt von Kormoranen.

Diese ruhen sich dort aus und hinterlassen dann auf der Plattform unübersehbar riesige Mengen von Exkrementen – auf Deutsch: Scheiße. 

Man sieht unten die schwarzgefiederten Kormorane, 8 Stück an der Zahl. Maximal wurden 21 Vögel gezählt.

Die machen dann Tag für Tag ein wenig mehr das, worin unsere Kinder mit nackten Füßen herum laufen müssten, wenn wir vom DSV 98 nicht „ gelegentlich „ für Sauberkeit sorgen würden.

 

Nur, die Vögel nehmen da überhaupt keine Rücksicht, d. h. wenn wir am Montag sauber machen, ist die Insel am Dienstag schon wieder dreckig.

Zur Saisoneröffnung am 01.Mai musste alles schön sein beim DSV 98, deshalb hat sich der 1.  Vorsitzende die für einen Vorsitzenden typische Arbeit  vorgenommen, mit einem geliehenen Profi-Hochdruckreiniger die Insel zu reinigen.

An Land stehen der HD-Reiniger und die notwendigen Helfer und natürlich der Fotograf. Mit Hilfe des Rückstoßes durch den starken HD-Reiniger  arbeitet sich Robert in Richtung Insel vor.

Ein Schwan schwimmt in bekannter Angriffsstellung – Flügel aufgestellt – auf Robert zu. Ist aber gut gegangen; denn Beide haben überstanden.

Robert legt an und kämpft mit dem Boot, dem unter Wasser liegenden ca. 40 m langen Hochdruck-Wasserschlauch und natürlich mit der Insel.

 

Es ist geschafft. Die Arbeit mit dem HD-Reiniger beginnt. Der erste Dreck ist schnell entfernt. Mehr und mehr wird die Insel sauber, wie am ersten Tag.

 

Große für Kleine – Erste Mannschaft renoviert die Spielplätze Teil 2

Großer Spielplatz
Neue Rutsche im Kinderbecken
Neue Rutsche im Kinderbecken
Kleiner Spielplatz

Dank der 1. Wasserballmannschaft können sich unserer jüngsten Vereinsmitglieder dieses Jahr besonders auf den Sommer freuen. Hier ist der Bericht der Spieler zur Spielplatzsanierung:

Wir als erste Mannschaft haben uns dieses Jahr vorgenommen etwas für die Jüngsten im Verein zu tun.
So traf man sich Anfang des Jahres um einen Plan zu schmieden.
Schnell stand fest, dass die Spielplätze, welche in keinem gutem Zustand waren, Ziel dieser Aktion werden sollten.

Lange wurde überlegt was man unternehmen könnte um die Spielfläche für die Kleinen wieder attraktiv zu gestalten. Als Lösung kam eigentlich nur eine Komplettsanierung in Frage.

Um die Kosten decken zu können, wurde die Saison Abschlussfahrt abgesagt. Somit konnte die volle finanzielle Konzentration auf dieses Vorhaben gelegt werden.

Was stand an ?
- neue Zäune
- neue Spielgeräte
- neuer Untergrund
- neue Rutsche am Babybecken

Man traf sich einige Male und verbrachte unzählige Stunden in Baumärkten und Spielzeuggeschäften um alle Arbeiten vor der Saisoneröffnung abzuschließen.

Wir hoffen, dass unsere Arbeit Früchte trägt und die Kleinsten im Sommer viel Spaß auf den neuen Spielplätzen unserer Anlage haben werden.

Wir würden uns über Spenden zur Kostenreduzierung sehr freuen und bedanken uns schonmal herzlich bei den bisherigen Spendern.

Große für Kleine – Erste Mannschaft renoviert die Spielplätze

Am vergangen Sonntag hat die erste Mannschaft, wie auf der JHV angekündigt, mit der Renovierung der Spielplätze auf der Clubanlage des DSV 98 begonnen. Trotz später Ankunft nach dem Auswärtsspiel in Stuttgart am Vortag (9-6 Sieg) trafen sich die Jungs bereits am frühen Vormittag voller Tatendrang und Energie.

Das beide Eigenschaften bei diesem Vorhaben dringend notwendig sind, zeigte sich bereits umgehend bei der Entfernung der „Altlasten“. Geprägt wurde der erste Arbeitstag durch die Entfernung des maroden Holzzauns am Sandspielplatz (wird erneuert) und die Entfernung des Rasens am großen Spielplatz (hier entsteht auch eine Sandfläche). An den nächsten Arbeitstagen sollen vermehrt der Wiederaufbau und die Erweiterung der Spielplätze in Angriff genommen werden. Auf dem Programm stehen unter anderem neue Zäune, Instandsetzung der Böden, neue Spielgeräte und die Renovierung bestehender Spielmöglichkeiten.

Dazu investiert die erste Mannschaft neben ihrer Manpower auch finanziell in die Renovierung, denn zur Schaffung eines Budgets hat sie die Saisonabschlussfahrt abgesagt.

Da die Mannschaft nach dem Motto „alles wird verbaut“ plant, würde sie sich über finanzielle Bezuschussungen durch Mitglieder oder Förderer zur Schaffung zusätzlicher Möglichkeiten sehr freuen. Vielleicht wäre dann sogar der Traum von einer Attraktion am Kinderbecken realisierbar?

Damit der Verein schon am Tag der offenen Tür (1. Mai) neue Anreize für Familien präsentieren kann, sind bis dahin zwei weitere Arbeitstage am 15.4. und 23.4. auf der Vereinsanlage geplant. Große wie auch kleine helfende Hände sind an diesen Tagen herzlichst Willkommen.

Hilfe willkommen:
Wer die Aktion durch finanzielle Zuschüsse oder zusätzliche Manpower unterstützen möchte, kontaktiert uns gerne unter sport@dsv98.de oder wasserball@dsv98.de

Ponton mit Unterstützung der DLRG auf Vordermann



Neues Boot und renovierte Insel im See

Im Berta-See vor unserer Ufermauer haben wir seit einigen Jahren eine blaue
Ponton-Insel vornehmlich für unsere Jugendlichen.

Diese ist seinerzeit gesponsert worden von der Firma: Auto Hortz bzw. Herrn Volker Hortz.

Nicht nur unsere Jugendlichen vergnügen sich auf dem Spielplatz im See. Vielmehr vergnügen sich die Tausende von See- oder Wasservögel das ganze Jahr über auf der Plattform, die dann Unmengen von Kot hinterlassen.

Einen detaillierten Bericht von Hans Dieter Kutta über die notwenig gewordene Reparatur des Pontons, die mit freundlicher Unterstützung von Max Kleinefeldt und der DLRG umgesetzt werden konnte, sowie der Anschaffung eines neuen Bootes findet man zum donwload HIER (per Klick)

Vielen Dank an Auto Hortz, Max Kleinefeldt und die DLRG Duisburg!


Neuer Fettabscheider für das Clubhaus



Wie im Vorfeld bereits angekündigt, erhielt das Restaurant DSV98 auf DRängen der Wirtschaftsbetriebe einen neuen Fettabscheider, der aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen dringend nachzurüsten war.

Hans-Dieter Kutta berichtet HIER zu dem Großprojekt, das den DSV98 seit einigen Monaten beschäftigte und nun erfolgreich umgesetzt werden konnte.

Den gesamten Artikel findet man zum download HIER (per Klick)








Arbeiten im Winter 2015


Nach den Sonnentagen auf der Vereinsanlage, von Mai bis Ende September, gibt es viel Arbeit für die fleißigen Helfer über all die Monate, an denen sich kaum ein Mitglied auf die Anlage verirrt.


Damit ab Mai wieder alles in gewohntem Glanz erstrahlt, muss vieles erledigt werden.

Es wird Laub gefegt, Eicheln werden in großen Mengen gesammelt, Säcke befüllt und abtranspotiert, es wird gestrichen, es werden Pumpen gereinigt und gewartet, Taucher helfen und es wird gegraben.
Vieles muss winterfest gemacht werden und manches muss wieder in Stand gesetzt werden.


Lesen Sie den vollständigen Bericht von Hans-Dieter Kutta per download HIER (klick)


Unsere Sportfreunde ‚Taucher im Nordpark Duisburg e. V.’ halfen dem DSV 98


Im Mai 2013 hatten wir die

-Taucher im Nordpark Duisburg e. V.-


bei uns auf der Vereinsanlage zu Gast, genauer auch im angrenzenden Bertasee.

Durch Unachtsamkeit, aber auch weil wir es nicht erahnten, ist bei der Erneuerung der Seewasserpumpe (siehe Bericht Sorgenkind Seewasserpumpe) die Rasensprengerpumpe  unter die Seewasserpumpe geraten.

Mit der Rasensprengerpumpe werden Trinkwasser-sparend alle Teile der Vereinsanlage versorgt, zum Beispiel bei der Rasenbewässerung, Beckenreinigung, allgemeinen Reinigungsarbeiten  und vielem anderen mehr.

Dadurch, dass die Rasensprengerpumpe nun unter die Seewasserpumpe geraten war, konnte sie Sand ansaugen. Dies war wegen der Gefahr von Verstopfungen der Leitungen und Armaturen nicht hinnehmbar.

Hans D. Kutta nahm Kontakt auf zu Peter Hoppe, dem 1. Vorsitzenden der Taucher im Nordpark auf . 

Nach Problemerläuterung  kam  Peter Hoppe mit einemVereinskameraden zu uns, um die Pumpen zu entwirren. Die Rasensprengerpumpe  sollte dabei wieder oberhalb des Siebkorbes der Seewasserpumpe gelagert werden.


Das war für die Beiden vom Taucherklub Knochenarbeit, bei der die Herren der technischen Abteilung nur leicht assistieren konnten.


Sie tauchten dann zu den gut 1,5 m unter Wasser liegenden Pumpen hinab, fotografierten deren Umgebung und insbesondere die Pumpensituation.


Auf den Fotos im trüben Wasser des Bertasees kann man erkennen – mehr oder weniger waagerecht – liegt die lange, zylinderförmige Rasensprengerpumpe. Sie ist vorher bereits von uns mittels Betonstein gesichert worden, damit wir sie nicht auf den ca. 14 m tiefen Seegrund – für immer verloren - des Bertasees schicken. Ganz rechts erkennt man den Siebkorb der Seewasserpumpe und damit, dass die eine Pumpe unterhalb der anderen liegt.


             
Wir haben uns dann sehr bedankt und zusammen auf unserer Terrasse ein paar Getränke zu uns genommen.

Peter Hoppe und Partner hatte es so gut bei uns gefallen, dass sie anboten im September 2013  wieder zu kommen, um den Uferbereich des Berta Sees zu ‚entrümpeln’, denn das hatte man beim ersten Tauchgang festgestellt:
Im Uferbereich gibt es viel Unrat, der besonders bei Kindern zu Verletzungen führen könnte.

Am 22.09.2013 kamen unsere Taucherfreunde erneut, legten zeitraubend  ihre
Tauscherausrüstung an und brachten eingen Müll aus dem Uferbereich zu Tage, von dem wir nur einige Bilder zeigen.


Bei dem zeitaufwändigen Tauchgang stellten die Taucher dann noch fest, dass im Bereich des mittleren Einstiegs in den Bertasee ein oder auch mehrere Pfähle aus dem Boden ragen und eine erhebliche Gefahr darstellen, besonders für Schwimmer, die vom Einstieg ins Wasser springen.

Die würde man uns im Frühjahr herausholen, wozu dann aber einiges an Gerätschaften notwendig wird. Dabei wartet dann wieder Knochenarbeit  auf unsere Helfer.

Wir bedanken und für den ehrenamtlichen Einsatz und freuten uns darüber, uns bei den beiden Tauchern auf unserer Clubterasse  - dem schönsten Platz vonne ganz Welt - mit einem kühlen Getränk revanchieren zu können.



Es berichtete Hans-Dieter Kutta



Sorgenkind Seewasserpumpe

Dezember 2013

Sehr gerne stellt der DSV98 dem interessierten Leser die Problematik rund um die zwischenzeitlich mehrfach ausgetauschten Seewasserpumpen dar, verbunden mit der Hoffnung, dass sich vielleicht der ein oder andere fachkundige Leser findet, der sich für die Mitarbeit an den Projekten der Technik im DSV98 begeistern lässt.

In den Jahren 2002 und 2004 hat der DSV98 seine Schwimmbadtechnik komplett renoviert, teilweise sogar erneuert. Im Gesamtpaket war auch die Seewasserpumpe enthalten. Diese ist gut 1,5 m tief im Bertasee abgetaucht, etwa dort, wo bis vor ein paar Jahren noch die riesige Weide stand.
Diese Seewasserpumpe versorgt die Wärmepumpen ( WP ) mit Wasser, d. h. aus dem Wasser entnehmen die WP die ‚Quellen-Energie‘ und machen daraus kostengünstig  das Warmwasser für unser Schwimmbecken.
Um grobe Schmutzpartikel  - Blätter u. ä. - fernzuhalten, wird das Seewasser über einen Siebkorb angesaugt, der regelmäßig überwacht und gereinigt werden muss, was im Rahmen der Möglichkeiten  auch geschehen ist.
Vorgesehen war, dass die Pumpe immer im Wasser bleibt, außerhalb der Saison eben ungenutzt. Ein Herausholen  nach der Saison war nicht vorgesehen. Hätte man so etwas 2002 angedacht, hätte man eine völlig andere Installation wählen müssen, zum Beispiel einen örtlich fest installierten  Kran für ca. 100 Kg Pumpengewicht, der von den eigenen Helfern zu bedienen sein müsste.

Bei den Reparaturen der Pumpe ist das teuerste im Grunde, das ‚Rein und Raus‘ mittels Kranwagen, verbunden mit der Tatsache, dass die Pumpe eben unter der Wasseroberfläche liegt. Das wiederum ist im April oder Oktober mit Arbeit im kaltem  Wasser verbunden.

Man kann im April zum Hineinbringen und im Oktober zum Herausholen der  Pumpe nur mit Neopren-Anzügen diese körperlich schwere Arbeit erledigen. Unter Wasser muss die Pumpe von der Rohrleitung abgeflanscht werden, was sich bei Temperaturen  von um die 10°C stets als eher schwierig erweist.

Zum ersten Schaden an der Pumpe

Zwischen den Stahlstäben sitzt ca. 1,5 m unter Wasser die Seewasserpumpe, dort wo früher die große Weide stand
Zwischen den Stahlstäben sitzt ca. 1,5 m unter Wasser die Seewasserpumpe, dort wo früher die große Weide stand

Im Jahre 2007 wurde angrenzend an das Vereinsgelände des DSV98 der Duisburger Parallelkanal gebaut. Bei den Arbeiten wurde das Wasser des Bertasees stark mit aufschwimmendem, schwebendem, suspendiertem  Sand, Lehm – Feststoffen -  u. ä. verschmutzt.

So etwas kann der Siebkorb der Pumpe nicht zurückhalten. Die Folge war, dass  Sand in die Pumpe gesaugt wurde. Dieser angesaugte Sand zerstörte in Folge eine Dichtung, sodass Öl austreten konnte Wasser in den elektronischen Teil gelangte. Die Pumpe musste repariert werden  und der DSV98 konnte in diesem Zeitraum kein Warmwasser für das Becken erzeugen.

Hätte die technische Abteilung dies vorausgesehen, hätte man die Pumpe durch Herausnehmen schützen können,  „wir hätten aber für ungefähr zwei Wochen trotzdem kein warmes Wasser im Becken gehabt.“ Erklärt Hans-Dieter Kutta.

Für den DSV98 schien zunächst klar, dass der Pumpenschaden im direkten Zusammenhang mit dem Parallelkanal stand. Unsere Schadensersatzforderung an den Bauherrn war jedoch erfolglos. Den Rechtsweg wollte man allerdings aufgrund der jahrelangen positiven Zusammenarbeit mit der Stadt Duisburg und DuisburgSport keinesfalls bestreiten.


Auf der Wasseroberfläche sieht  man den  o. g. Schmutz schwimmen. So etwas kann der Siebkorb der Pumpe nicht zurückhalten. Die Folge war, dass  Sand in die Pumpe gesaugt wurde. Dieser angesaugte Sand zerstörte in Folge eine Dichtung, sodass Öl austreten konnte Wasser in den elektronischen Teil gelangte. Die Pumpe musste repariert werden  und der DSV98 konnte in diesem Zeitraum kein Warmwasser für das Becken erzeugen.
Auf der Wasseroberfläche sieht man den o. g. Schmutz schwimmen. So etwas kann der Siebkorb der Pumpe nicht zurückhalten. Die Folge war, dass Sand in die Pumpe gesaugt wurde. Dieser angesaugte Sand zerstörte in Folge eine Dichtung, sodass Öl austreten konnte Wasser in den elektronischen Teil gelangte. Die Pumpe musste repariert werden und der DSV98 konnte in diesem Zeitraum kein Warmwasser für das Becken erzeugen.
Der Ölfilm auf der Wasseroberfläche
Der Ölfilm auf der Wasseroberfläche

Zum 2. Schaden an der Pumpe

„Zu unserem Entsetzen stellten wir Anfang 2012 erneut fest, dass die Seewasserpumpe wieder ausgefallen war. Wieder war es ein Erdschluss/Kurzschluss. Wieder musste ein Unternehmer mit dem Kranwagen anreisen: Pumpe raus, Schaden in der Werkstatt feststellen, reparieren und wieder mit dem Kranwagen die Pumpe ins Wasser setzen.“ Erläutert Hans-Dieter.
„Als wir die Pumpe vor uns am Kranhaken  hängen sahen, war der Grund klar: Der Siebkorb war
total durch Blattwerk verstopft, mit der Folge, dass die Pumpe zu wenig saugte, in Überlast geriet und überhitzte und dadurch die Wicklung durchbrannte. Es folgte ein Kurzschluss.“

Leider liegen keine Fotos vor. Ein Bild kann sich der interessierte Leser jedoch machen
in Zusammenhang mit den Bildern aus dem dritten Schaden an dieser Pumpe.


Zum 3. Schaden an der Pumpe

Siebkorb vermuschelt – sozusagen Wasser-undurchlässig
Siebkorb vermuschelt – sozusagen Wasser-undurchlässig

Die Pumpe mit dem gesäuberten Siebkorb lag den Winter über - vom 1. Oktober 2012  bis zum Beginn der Saison 2013 -  wie immer ungenutzt im Wasser. „Etwa  am 10. April haben wir sie wieder in Betrieb genommen, ohne den Siebkorb zu kontrollieren. Das können wir bei Wassertemperaturen von  etwa 10  Grad Celsius auch nicht. Wir müssen zu diesem Zeitpunkt aber mit dem Heizen beginnen“ so Hans-Dieter Kutta.
Anfang Mai passierte dann das schier Unglaubliche: Die Pumpe fiel erneut aus!

Wieder musste ein Spezialunternehmen mit dem Kranwagen anreisen. „Als wir dieses Mal die Pumpe am Haken hängen sahen, glaubten wir unseren Augen mistrauen zu müssen: Pumpe, Rohrleitung  und besonders der Siebkorb  waren total mit Muscheln zugewachsen!“



Das war für den DSV 98 etwas völlig Neues. Bei den Fachleuten der Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben wir das Problem vorgestellt, Proben der Muscheln zur Identifizierung übergeben und versucht, Hilfe und Rat zur Vermeidung oder Bekämpfung zu erhalten.

Das Fazit der Fachleute war ebenso eindeutig wie unabwendbar: Es handelt sich um die Süßwassermuschel, genauer Teich-oder Wandermuscheln, gegen die wir aus Vereinssicht nichts tun können.

Das Problem bleibt uns mit ziemlicher Sicherheit erhalten, weil das Wasser unserer Duisburger Baggerseen im Laufe der Jahrzehnte sehr viel Nährstoffe angereichert hat, die ideal für das Wachstum dieser Muscheln sind - und leider auch den uns nicht unbekannten BLAUALGEN.  Dies ist übrigens keinerlei Widerspruch zu eigentlich guter, ständig untersuchter und attestierter, ( Bade-)Wasserqualität des Bertasees!

Das Fachunternehmen stellte in der Werkstatt fest, dass die Pumpe einem Totalschaden erlitten war. Die kleinen Jung-Muscheln sind mit dem Wasser ins Pumpeninnere gelangt und die harten Schalen haben den relativ weichen Pumpenwerkstoff aus Bronte irreparabel zerstört. Es gab folglich nur eine mögliche Abhilfe: Die Anschaffung einer neuen Pumpe.


Wir haben dann sehr zeitnah eine neue Pumpe bestellt, was dann beim Einbau wie auf den Fotos dargestellt erscheint.

Fertig zum Wiedereinbau.

So peinlich diese wiederholten Schäden an dieser einen Pumpe für die technische Abteilung des DSV98 auch erscheinen mögen, gilt es doch folgendes zu bedenken, wie Hans-Dieter Kutta erläutert:

„- wir können nicht unter Wasser sehen, wie der Zustand der Ausrüstung ist,
- wir können nicht durch Rohrleitungen sehen,
- in der kritischen Zeit – April bzw. Oktober - ist das Waser noch oder bereits wieder so kalt, dass niemand in den kalten  See kann.
- im Jahr 2002 hat das niemand vorausgesehen (und ca. 10 Jahre ist das ‚ja gut gegangen‘)
- die Muscheln wachsen in die  Pumpe hinein, wir fanden sie sogar in der Maschinenhalle“

Aktuelle Vorschläge der technischen Abteilung wären demzufolge, um Wiederholung zu vermeiden:
1. Mittels Kranwagen zweimal im Jahr die Pumpe hinein und heraus heben  
2. Einen Steg mit Hebevorrichtung bauen, um die Pumpe warten zu können.
Es bleibt allerdings das Problem des kalten Wassers bestehen, des arbeitens in ca. 1,5 m Tiefe.

Folgende Tests sind laut Hans-Dieter Kutta zunächst geplant:
„Im Herbst/Winter 2013 wollen wir die Pumpe mit einem großen Plastiksack einpacken und darüber verdunkeln, um Wachstum von Muscheln zu vermeiden. Im April 2014 muss dann trotzdem jemand ins Wasser steigen, um die Pumpe zu kontrollieren.“

Was könnten wir zusätzlich anschaffen oder tun?
- Den oben genannten Steg mit Zubehör anschaffen.
- Zwei Neoprenanzüge anschaffen, oder einen freiwilligen Taucher finden.
- Für die Rohrleitung  zwischen der Seewasserpumpe und der Maschinenhalle MUSS eine Durchflussmengenmessung installiert werden, damit wir zumindest gewarnt werden, dass die Förderleistung der Pumpe zurück geht. Dann kann man noch reagieren.
- Wenn der Versuch mit dem Plastiksack positiv ist: Verbesserung dieser Maßnahme.

Hans-Dieter Kutta schlägt vor:
„Bau eines Brunnens etwa dort wo zurzeit der grüne  Elektro-Schaltschrank steht, bzw. wo bis vor 2 oder 3 Jahren die große Weide stand und Installation der Seewasserpumpe in diesem Brunnen. Dann würde die Pumpe UFERFILTRAT ohne  Verunreinigungen fördern.

Nachteil wären allerdings die immensen Kosten.

Hans Dieter Kutta hält folgendes für erforderlich: „Wir haben einen Brunnen zwischen Becken und Stichkanal, dessen Leistung vermutlich ausreichen würde. Wenn wir den nutzen würden, müssten wir  - vereinfacht - einen Rohrleitungskanal von dort bis in die Nähe der Maschinenhalle legen. Diese Lösung wäre auch sehr kostenintensiv und vorher müsste die Brunnen-Leistung ermittelt werden.“

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